Das internationale Literaturfest lit.COLOGNEEin Fest für Leseratten

Das alljährlich im Frühjahr stattfindende Literaturfest lit.COLOGNE – eines der größten seiner Art – begrüßt Autorinnen und Autoren aus aller Welt. Da ist für jeden etwas dabei. Der Kartenvorverkauf für 2019 startet voraussichtlich Anfang Dezember.

Isabel Allende bei der Lit.COLOGNE

Isabel Allende stellt ihren neuen Roman El amante japonés im Rahmen der Lit.Cologne Spezial 2015 im WDR Funkhaus vor. © imago/Future Image

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Sie kennen es nicht, das wunderbare Literaturfestival lit.COLOGNE? Dann haben Sie wirklich etwas verpasst. Das Fest findet jedes Jahr, wie der Name schon sagt, im schönen Köln statt. Es ist inzwischen zu einer wichtigen Plattform für viele nationale und internationale Autoren geworden. Darunter sind Berühmtheiten, zu deren Lesungen schon am ersten Tag des Vorverkaufs alle Karten verkauft sind, aber auch weniger bekannte Autoren, die es zu entdecken lohnt. Ich selbst habe zu dieser Gelegenheit schon echte Legenden getroffen, wie Umberto Eco und Salman Rushdie. Das Festival ist dieses Jahr schon in die 18. Runde gegangen. Seit 2017 gibt es zudem den Ableger lit.RUHR.

Es ist immer wieder ein großes Vergnügen, wenn die Autoren ihren aktuellen Roman vorstellen und einige Passagen daraus vorlesen, Fragen aus dem Publikum beantworten und Anekdoten aus ihrem (Schriftsteller-)Leben zum Besten geben. Auch einem meiner spanischen Lieblingsautoren, Javier Marías, konnte ich schon mehrfach in schöner Atmosphäre lauschen.

In diesem Jahr war u.a. der spanische (in Hannover lebende) Fernando Aramburu zu Gast, um seinen Roman „Patria“ über das Leben im Baskenland zur Zeit des ETA-Terrors vorzustellen. Das Buch hatten wir im Magazin von Heft 58 „Aussprache“ kurz angesprochen.

Die Veranstaltungsorte der lit.COLOGNE sind allein schon einen Besuch wert. Zum Beispiel öffnet das WDR Funkhaus am Dom zum Festival seine Tore. Das Highlight aber sind jedes Jahr die Lesungen auf einem der Schiffe der Reederei Köln Düsseldorfer. Ich habe auf dem „Literaturschiff“ die bewegende Lesung von Almudena Grandes, die aus „Ines y la alegría“ gelesen und dazu aus Ihrem Leben berichtet hat, miterlebt. Auch Carlos Ruiz Zafón war dort schon des Öfteren Gast. Man lauscht bei Sekt oder Seltas den Stimmen der Autoren und lernt zudem die deutsche Übersetzung der Romane kennen, die von Kölner Schauspielern aus dem Schauspielhaus und oft auch von Filmschauspielern vorgetragen werden. Interessant ist dabei zu sehen, wie gut (oder weniger gut) der jeweilige Übersetzer die individuelle Sprache und den Stil des Originals getroffen hat. Und bei all dem zieht ganz langsam das nächtliche Panorama Kölns an den großen Aussichtsfenstern vorbei.

Für uns als Fremdspracheninteressierte ist insbesondere die lit.COLOGNE Spezial von Bedeutung, die jedes Jahr parallel zur Frankfurter Buchmesse stattfindet. Denn gerade zu dieser Gelegenheit reisen viele internationale Autoren und Autorinnen an und beehren uns vor oder nach ihrem Besuch der Messe mit einer Stipvisite in Köln.

Ich hatte das Glück, 2015 eine Karte für Isabel Allende zu ergattern. Die chilenische Schriftstellerin las zu diesem Anlass aus ihrem neuen Roman „El amante japonés“ und Suzanne von Borsody trug die deutsche Übersetzung vor. Die ehemalige Kölner Bürgermeisterin Angela Spizig führte durch das sich dabei entwickelnde, sehr unterhaltsame Gespräch mit der Autorin.

Gehen Sie auf jeden Fall einmal hin zur lit.COLOGNE (Spezial). Sie werden sehen, es lohnt sich!

Hier geht's zur Website der lit.COLOGNE.

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